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Spanische Studie von 2019
#1
Hallo zusammen,

meine letzten Gedankengänge bezüglich der Entwicklung unserer Gesellschaft haben mich neugierig auf den aktuellen Forschungsstand gemacht bzgl. Porno- und Masturbationssucht. Im Grunde wird in dieser Studie vieles bestätigt, was man bereits kennt oder erwarten würde. Ist dennoch sehr lesenswert, wenn einen das Wissenschaftsenglisch nicht abschreckt. Aber die Studie beinhaltet in den Ergebnissen auch einen sehr interessanten Part (Kap. 3.4, erster Satz), den ich gern sinngemäß übersetzt wiedergeben möchte:

Zitat:Das Sammeln von Beweisen über POPU [Anm.: Problematic Online Pornography Use] ist ein mühsamer Prozess;  Die wichtigsten Daten zu diesem Thema sind immer noch begrenzt durch kleine Stichprobengrößen, durch ausschließlich männliche heterosexuelle Stichproben und durch Querschnittsdesigns, mit nicht genügender Anzahl an Neuro-Imaging- bzw. neuropsychologischen Studien, wahrscheinlich aufgrund konzeptioneller, finanzieller und logistischer Hindernisse.

Quelle (englisch): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6352245/

Ich finde, das unterstreicht doch gerade unser gesellschaftliches Problem mit dieser maßlosen Übersexualisierung von allem. Es interessiert sich niemand wirklich dafür Aufklärung zu betreiben, deswegen gibt's keine Subventionen. Spinnt man den Faden weiter und treiben ihn auf die Spitze: Dann würde man dadurch auch sämtliche werbewirksamen Maßnahmen zunehmends entkräften (Sex sells, etc.). Ob das Fernsehen betrifft, Youtube, Twitch oder was auch immer. Hier würden Barrieren geschaffen. Wer hat ernsthaftes Interesse daran, sowas zu finanzieren..?
[Bild: nfc.php?nfc=22594]
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Meine Anfänge: -->Reboot: Klappe, die Zweite!
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